Unterstützen Sie die 1000-Jahrfeier!

Schauprägen mit dem Fallhammer

So sehen die hochwertigen Gedenkmünzen für die 1000-Jahrfeier aus. Zum Vergrößern bitte anklicken. Foto: Simm GmbH

Anlässlich der 1000-Jahrfeier der Stadt Bad Hönningen kann der Festausschuss nun auch eine dem Anlass entsprechende, in hochwertiger Münzprägekunst gefertigte, Münze präsentieren. Sie zeigt auf der Vorderseite das Logo der 1000-Jahrfeier und auf der Rückseite das Wahrzeichen der Stadt, Schloss Arenfels.
Die Münze Nummer 1 wurde an den Ehrenbürger der Stadt, Franz Both, überreicht. Der Beschenkte, seit jeher selbst Münzsammler, war über diese ihm zuteilwerdende Ehre höchst erfreut und bedankte sich beim Festausschuss mit einem kleinen Umtrunk. In gemütlicher Runde gab es einen regen Gesprächsaustausch zu vielen Themen rund um die Festplanungen. Auch einige Anekdötchen brachten die Anwesenden zum Lachen.
Die Traditionsfirma Matthias Both, Heizung-Sanitär, unterstützt in besonderem Maß die Veranstaltungen der 1000-Jahrfeier anlässlich des Festwochenendes und des Startes von Rhein in Flammen am 4. Mai. Dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Mit dem Überreichen dieser besonderen Münze fiel auch für die Bevölkerung der Startschuss zum Erwerb einer Gedenkmünze. Das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger ist mit Münzen in Feingold, Gold und Feinsilber, in limitierten und nummerierten Prägungen sowie unlimitierten in Kaiserzinn, Kupfer, Messing oder Bi-Metall-Auflagen breit aufgestellt. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
Im Rahmen der Feierlichkeiten am Festwochenende, 3.bis 5. Mai, findet ein Schauprägen in mittelalterlicher Münztechnik mit dem Fallhammer statt. Der drei Meter hohe und rund 500 kg schwere Fallhammer wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zum Prägen von Münzen und Medaillen benutzt. Die Wirkungsweise der sehr massiven Maschine ist so einfach wie beeindruckend. Ein Gewicht von 42 Kilogramm fällt nach unten, schlägt auf einer nur münzengroßen Fläche auf, auf die ein passender Metallrohling gelegt wurde. Je nach Fallhöhe entspricht dies einem Aufschlagdruck von rund 30 bis 50 Tonnen. Mit einem lauten Knall entsteht zwischen dem Ober- und Unterstempel bei jedem „Schlag“ ein kleines Kunstwerk. Jeder Interessierte hat die Möglichkeit sich eine Gedenkmünze vor Ort zum Preis von 4,50 Euro (Zinn, Messing, Kupfer, Bi-Metall) prägen zu lassen. Selbstverständlich sind auch hochwertigere Ausführungen in 999 Feinsilber (limitiert und nummeriert bis 300, 29 Euro), 333 und 999 Gold, jeweils mit Zertifikat, auf Vorbestellung erhältlich.

Nähere Informationen erhalten Kaufinteressenten ab sofort bei der Tourist Information Bad Hönningen, Hauptstraße 84 (Muster zur Ansicht liegen dort aus) und beim Festausschuss unter der Rufnummer 01578/1741202.

Ehrenbürger Franz Both (Mitte) erhielt die erste Prägung der Gedenkmünze. Überreicht wurde sie ihm vom Festausschuss, v.l.: Fred Wrane, Dieter Ehlscheid, Heinz-Günter Heck, Angela Lönnecke. Foto: privat